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Universal Robots verkauft seinen 50.000sten Cobot. Warum dies ein Meilenstein für die Branche ist, erfährst du hier

Du wolltest dich immer schon einmal die Cobots von Universal Robots ansehen? Preis und Vergleich aller UR Cobots hier (zusammen mit 10+ anderen Herstellern).

Cobots sind überall. Der dänische Pionier der kollaborativen Robotik, Universal Robots, hat kürzlich einen wichtigen Meilenstein erreicht: den Verkauf und die Installation seines 50.000sten Cobots. Dies ist nicht nur ein verdienter und glücklicher Gewinn für ein innovatives Unternehmen nach 15 Jahren harter Arbeit, sondern ebenfalls ein Gewinn für diejenigen, die sich mit kollaborativer Robotik und Industrieautomaten beschäftigen.  

Aber zunächst befassen wir uns erst einmal mit dem grandiosen Cobot. 

Der grandiose Cobot 

Der 500.000ste Cobot von Universal Robots wird an die VEMA GmbH, welches ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg ist, geliefert. Dieser Cobot hat eine lange Lebensdauer für die  Ausführung von Pick-and-Place-Aufgaben. Der Cobot selbst wurde nach dem scheidenden Präsidenten von Unviersal Robots, Jürgen von Hollen, auf den Namen Jürgen getauft. Der Cobot wird sich der Produktklasse anderer Cobots, welche sich bei VEMA bereits vor Ort befinden, die alle von Universal Robots stammen, anschließen.  

Was bedeutet das für uns alle? 

Das Erreichen dieses Meilensteins ist in erster Linie für Universal Robots von hoher Bedeutung, da dieser ein deutlicher Beweis für die Produktqualität und den kosequenten Einsatz für Verbesserungen in einer sich schnell, verändernden und fortschreitenden Branche, ist. Natürlich ist dieser Fortschritt ein ebenso wichtiger Ansatzpunkt für die gesamte Branche. Deutlich wird, dass Cobots nicht nur in der Lage sind, die Bedürfnisse der Endbenutzer zu erfüllen, sondern diese ebenfalls konsequent zu erfüllen. Dies erfolgt so konsequent, dass Unternehmen, wie beispielsweise VEMA, welche bereits mit Cobots zahlreiche Prozesse auf dem Boden automatisieren, noch mehr Cobots kaufen.Unterstrichen wird, dass Cobots einen wichtigen Bedarf in der Branche decken. Nichtsdestotrotz wird der Wert von Cobots häufig von vielen Menschen in Frage gestellt, insbesondere in Bezug auf “klassische” Industrieroboter. Dies ist jedoch eine berechtigte Frage. 

Warum Cobots? 

Was hat dieses Unternehmen davon überzeugt, einen weiteren Cobot zu kaufen, obwohl sie bereits drei weitere Cobots in Besitz haben?  

So verschwenderisch es auch klingt. Wie viele Sessel-Robotiker zu betonen pflegen, sind Cobots zwei- bis dreimal so teuer, wie ein ähnlicher, nicht kollaborativer Roboter. Darüber hinaus sind sie weniger genau und dazu langsamer. 

Wenn man die Vor- und Nachteile gegenüberstellt, wird schnell deutlich, dass viele Nachteile aufgesucht werden können. Wie hat es also Universal Robots geschafft, 50.000 Stück zu verkaufen? Warum dringen immer mehr Hersteller in diesen Bereich ein? Warum hat sich die VEMA für einen Cobot entschieden? Warum sind wir überzeugt davon, dass Cobots ein wesentlicher Bestandteil der Zukunft der Automatisierung sind? 

Wir glauben, dass es drei Hauptgründe dafür gibt, weshalb Cobots neue Kunden anwerben und alte Kunden zurückgewinnen.  

Sicherheit 

Unter anderem gibt es eine Reihe hochempfindlicher Drehmomentsensoren in einigen oder allen Drehachsen (dies hängt vom Hersteller ab). Diese Sensoren ermöglichen es dem Roboter, einen Zusammenstoß mit einem anderen Gegenstand zu erkennen, mit dem er nicht in Berührung kommen sollte. 

In Verbindung mit der Begrenzung der linearen Geschwindigkeit, sorgt dies dafür, dass der Roboter seine Bewegung stoppen kann, bevor er zu viel Kraft auf das auftreffende Objekt ausübt. Dadurch wird verhindert, dass der Roboter versehentlich jemanden verletzt oder seine Umgebung beschädigt. 

Außerdem benötigen Cobots aufgrund dieser eingebauten Sicherheitsfunktionen deutlich weniger Platz. Da sie sich langsamer bewegen und Objekte erkennen können, mit denen sie zusammenstoßen, benötigen sie nicht die gesamte zusätzliche Sicherheitsausrüstung, die ein herkömmlicher Industrieroboter benötigen würde. 

Herkömmliche Industrieroboter sind, im Gegensatz zu Cobots, kostspielig und platzraubend.  

Flexibilität 

Ein weiterer großer Vorteil von Cobots ist deren Flexibilität. Cobot-Hersteller, wie Universal Robots, konzipieren ihre Roboter so flexibel, wie möglich. Doch was bedeutet das in der Praxis?  

 In der Praxis sind Cobots flexibler, als traditionelle Industrieroboter, da sie von einer Station, einem Ort oder einem Prozess zu einem anderen Ort bewegt werden können. Die Benutzerfreundlichkeit ist ein wichtiges Designziel für alle Cobots. Die Hersteller haben viel Energie und Zeit dafür aufgebracht, die Programmierung eines Cobots so einfach wie möglich zu gestalten.  

Neue Prozesse können häufig  innerhalb der grafischen Benutzeroberfläche der meisten modernen Cobots zusammengefügt werden. Viele Hersteller machen praktisches Lernen zu einem integralen Bestandteil des Pakets. Das bedeutet, dass der Benutzer oder  Techniker den Roboterarm zu verschiedenen Stationen führen kann, anstatt eine grafische Benutzeroberfläche zu verwenden und Befehle und Bewegungen per Dran-and-Drop einzugeben. Auf diese Weise lernt der Roboter neue Bewegungen und Positionen, und das alles ohne die Beteiligung eines  Programmierers.  

Natürlich muss ein Integrator für komplexere Aufgaben eine spezielle Lösung entwickeln, jedoch werden  jedes Jahr große Fortschritte verzeichnet, sodass Cobots noch einfacher zu lernen und zu programmieren sind.  

Und je einfacher sie zu programmieren sind, desto schneller kann ein Prozess geändert oder ein Cobot an einer anderen Station eingesetzt werden. 

Anpassungsfähigkeit 

Eng verbunden mit der Flexibilität ist die Anpassungsfähigkeit ein weiteres wichtiges Verkaufsargument der Cobots. Es gibt eine riesige Auswahl an Teilen von Drittanbietern für Cobots. Die meisten Cobots selbst sind bereits recht flexibel, da es nicht äußerst schwierig ist, viele grundlegende bis mittlere Aufgaben zu programmieren.  

Der eigentliche Nutzen dieser Art von flexiblem Design würde jedoch verloren gehen, wenn es für die meist großen Hersteller keine einfach zu integrierenden Teile von Drittanbietern gäbe.    

Universal Robots und andere große Roboterhersteller verfügen über ein riesiges Ökosystem an austauschbaren Greifern und Teilen, die von einer Vielzahl spezialisierter Unternehmen hergestellt werden. OnRobot, Robotiq und SoftGripping, um nur einige zu nennen, stellen Teile her, die sich extrem leicht in moderne Cobots integrieren lassen. Viele sind einfach Plug-and-Play!  

Das bedeutet, dass eine Investition in einen Cobot nicht auf die Handhabung einer bestimmten Art von Material oder Durchführung einer bestimmten Art von Prozess beschränkt ist.  

In Verbindung mit der maschinellen Bildverarbeitung werden Cobots sogar noch anpassungsfähiger, da sie dann mit viel weniger vorhersehbaren und regelmäßigen Materialien und Prozessen umgangen werden können. 

Die Summe aller Merkmale 

Sicherheit, Anpassungsfähigkeit und Flexibilität ergeben zusammen eine Erfahrung, die man als “kollaborativ” bezeichnen kann. Dank ihrer eingebauten Sicherheitsfunktionen können diese Roboter nicht nur mit Menschen zusammenarbeiten, sondern auch schnell von einer Aufgabe oder Station zur nächsten umfunktioniert werden.  

Was ein Cobot heute tut, hat nichts mit dem zu tun, was er morgen tun wird.  

Das ist die Summe aus Sicherheit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Und für viele Unternehmen, wie beispielsweise VEMA, ist dies eine gewinnbringende Kombination – trotz des Preisunterschieds. Und warum? 

Kleiner Roboter, aber großes Potenzial 

Traditionelle Industrieroboter hatten es schwer, in den großen Markt der kleinen und mittelständischen Hersteller (z. B. den Mittelstand in Deutschland) einzudringen. Vielmehr waren traditionelle Industrieroboter lange Zeit die Domäne großer, massenproduzierender Hersteller, wie der großen Automarken. In der Tat waren diese vor 50 Jahren die Pioniere der automatisierten Fertigung!  

Aber für kleinere Hersteller, welche keine so hohen Stückzahlen oder standardisierte Produkte herstellen müssen, waren Roboter schwieriger zu verkaufen – nicht, weil die zugrunde liegenden wirtschaftlichen Faktoren für kleine Hersteller keine Rolle spielten (steigende Arbeitskosten, verstärkter Wettbewerb usw.). Vielmehr blieben sie roboterfeindlich, weil die Roboter selbst in einer weniger kontrollierten Umgebung mit kleinen Stückzahlen nicht funktionieren konnten.  

Die Tatsache, dass ihre eingebauten Sicherheitsfunktionen es ihnen ermöglichen, ohne einen sperrigen Käfig zu arbeiten, macht sie für kleinere Unternehmen noch attraktiver. Diesen Unternehmen fehlt es oft an der Fläche, die bei großen Unternehmen eher aufgefunden werden können. 

Zusammenfassung 

Der Verkauf des 50.000. kollaborativen Roboters von Universal Robots ist ein großer Schritt für das Unternehmen, aber auch ein großer Sprung für die gesamte Branche. Er zeigt, dass Unternehmen den einzigartigen Wert erkennen, den Cobots bieten, und, dass sie bereit sind, dafür zu zahlen.    

Zwar sind Cobots im Vergleich zu ihren industriellen Verwandten nach wie vor teuer, aber sie werden von Jahr zu Jahr preiswerter und leistungsfähiger. Da es immer noch viele, viele kleine und mittelgroße Hersteller gibt, die entweder keine oder nur sehr wenige Roboter einsetzen, steht die Cobot-Invasion erst am Anfang.  

Deshalb gratulieren wir, von Unchained Robotics, Universal Robots noch einmal zu diesem Meilenstein! Es wird sicherlich keine weiteren 15 Jahre dauern, bis die nächsten 50.000 verkauft sind!   

Bei Unchained Robotics kannst du eine Reihe von Universal Robots wie den UR3e, UR5e, UR10e und UR16e vergleichen und die Preise ermitteln. 

 

 

 

  

 

 

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